Scratch-Basics: Video-Tutorial und die klassischen „Ah“ und „Fresh“-Samples als Free Download

Scratch-Basics: Video-Tutorial und die klassischen „Ah“ und „Fresh“-Samples als Free Download


Über 20 Jahre lang, bin ich ohne Scratchen ausgekommen und habe immer wieder bedauert, diesen Teil der klassischen DJ-Skills so gar nicht draufzuhaben. Also habe ich mir ein aus den vielen Tutorials im Netz eines ausgesucht, mir die 2 bekanntesten Scratch-Samples heruntergeladen und angefangen, ein wenig zu üben. Der Baby-Scratch geht schon und bei meinen ersten Gehversuchen mit Transformen lassen sich mit etwas gutem Willen schon kleine Fortschritte hören. Mal sehen, ob ich jemals so weit komme, dass ich das Ergebnis hier präsentieren kann. Aber das Tutorial-Video und die Sounds kann ich ja schonmal mit euch teilen, falls ihr es auch mal ausprobieren wollt.

 

Native Instruments Kontrol S8 – The Future of DJing?

Native Instruments Kontrol S8 – The Future of DJing?

Nach ein paar Wochen mit der Kontrol S8 von Native Instruments will ich die Gelegenheit nutzen und über meinen Eindruck von der Konsole berichten.

Was ich vorneweg schon mal sagen kann: Alles, was ich anhand der ersten Bilder und Videos in meinem ersten Beitrag über die Kontrol S8 geschrieben hatte , trifft zu. Ich werde hier also nicht mehr jeden Punkt behandeln. Mir geht es mehr um einen ganz persönlichen Eindruck des Controller-Flaggschiffs.

Haptik und Maße

Native Instruments setzt bei der S8 auf die gleiche mechanische Qualität, die schon die Z2 von den älteren Controllern unterschied. Im Gegensatz zu den früheren „Leukoplastbombern“ fühlen sich die neuen Geräte road- und bühnentauglich an, woran nicht zuletzt die Metallgehäuse einen großen Anteil haben. Auch wenn ich eigentlich ein großer Fan von kompakten und transportablen Lösungen bin, muss ich doch zugeben, dass die schiere Größe der S8 einen unbestreitbaren Vorteil hat:

 

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Digital-DJs: Wenn ihr mehr Druck wollt, runter mit der Lautstärke!

Digital-DJs: Wenn ihr mehr Druck wollt, runter mit der Lautstärke!

Manchmal muss man leiser machen, wenn es lauter werden soll. Ein Appell an alle Digital-DJs, den roten Bereich zu meiden, denn: Digital gibt es keinen Headroom!

tl;dr:
„Keep out of the red“ ist eine alte Tonmeister-Weisheit, die mit digitalem Equipment arbeitende DJs unbedingt beachten sollten.

Letztens hatte ich mal wieder das Vergnügen, mit einem Kollegen zu spielen, der dazu neigte, immer lauter zu werden, was mir tierisch auf den Saque ging.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Umgang mit der Lautstärke unter den Kernkompetenzen für DJs eine Sonderrolle einnimmt. Du kannst der beste DJ der Welt sein, ein Meister des Crowdreadings und ein Magier am Equipment, wenn du die Anlage oder -noch schlimmer- die Ohren deines Publikums schrottest, bist du nicht mal Kreisklasse.

Dennoch bin ich dieses Mal froh über mein Erlebnis, denn ich habe dabei etwas interessantes gelernt. Präziser: Ich habe die praktische Bestätigung für etwas bekommen, das mir theoretisch schon klar war. Kurz gesagt lautet die Erkenntnis: Niemals Traktor in den roten Bereich fahren! Und das kam so:

Ein System, das voll gegen den Limiter fährt, klingt schlecht.

Nachdem ich besagten Kollegen zum drölfzigsten mal leiser gedreht hatte, beschwerte er sich, dass ich ja wohl viel lauter spielen würde als er. Ich so: „Kann nicht sein. Schau her: 3 gelbe Lämpchen an der Pegelanzeige vom Mischer, also genau so laut, wie ich war.“ Aber er hatte recht. Er klang leiser, weniger druckvoll. Am Equipment konnte es nicht liegen. Er nutzte eine Traktor Kontrol S2, ich eine S4. Die Soundkarten sollten identisch sein. Dann fiel mir auf, dass sein Pegelmesser am Treckker permanent weit im roten Bereich war. (Ich habe ehrlich gesagt, noch nie einen Traktor-DJ gesehen, der nicht wenigstens ein bisschen im roten Bereich spielt.)
Ich sagte ihm, er solle den Pegel langsam runterdrehen, während ich am Mixer nachregelte. Und guess what, während wir das taten, hörte es sich an, als würde die Musik aufwachen und sich buchstäblich entfalten. Die Drums kickten mehr, die Instrumente ließen sich besser auseinanderhalten und ja, die Musik wirkte einfach lauter.

Digital gibt es gibt keinen Headroom!

Und es ist eigentlich auch sonnenklar, warum das so ist: Im Gegensatz zu analoger Technik, die man durchaus leicht (!) in die Übersteurung fahren kann, ohne das es groß stören würde, bedeutet „0 dB“ bei Digitaltechnik einfach „Ende der Fahnenstange.“ Es gibt keinen Headroom. Nochmal zum Mitmeißeln: Es gibt keinen Headroom! Ein übersteuertes Digitalsignal ist kaputt. Komplett kaputt. Daher muss Traktor an diesem Punkt limiten und zwar hart. Da die meiste aktuell produzierte Tanzmusik auf maximale Lautheit produziert ist, kappt der Limiter, wenn er mal eingreifen muss, auch nicht nur ein paar Spitzen, sondern schreddert permanent das Signal. Und das hört man dann halt auch.

Runter mit dem Pegel!

Traktor-Master

Also wenn ihr euren und den Ohren des Publikums etwas Gutes tun wollt, oder vielleicht sogar Musik liebt: Finger weg vom roten Lautstärkebereich eures Digitalequipments! Um das zu gewährleisten, empfehle ich, den Masterregler auf einen Wert von ungefähr -10dB zu stellen. Warum so leise? Ganz simple Erfahrung: Sobald zwei Tunes übereinanderlaufen addieren sich ihre Lautsärken. Selbst wenn an einem davon die Bässe komplett gekillt sind, wird es im Mix ein Stück lauter. Dazu kommen noch diverse mit Signalkopien arbeitende Effekte wie Flanger, Delays oder Beatmasher, die ebenfalls Audio „aufeinanderstapeln“ wie ein Mix und die Gesamtlautstärke erhöhen. 10 dB reichen aus, um das in den meisten Fällen soweit zu kompensieren, dass man unter den magischen 0 dB bleibt. Wenn nicht, solltest du vielleicht deine Arbeitsweise überdenken, denn dann du spielst du -siehe oben- mit der Gesundheit deines Publikums.
So vorzugehen hat noch einen Vorteil: Spielt man öfter mal ältere Musik, die meist viel weniger komprimiert ist, kann man diese einfach etwas lauter machen, um sie in der Lautstärke anzupassen, ohne gleich alles zum Übersteuern zu bringen. (Warum das so ist, könnt ihr in unserem Artikel zum Thema Kompression und Loudness-War nachlesen.)

Hier noch der offizielle Artikel aus der Knowledge-Base von Native Instruments zum Thema.

An der Stelle noch ein Wort zu den Lautstärkereglern bei Controllern von Native Instruments: Der Pegel der Traktorsoftware ist unabhängig vom Master-Lautstärkeregler am Controller. Dieser arbeitet vollkommen analog und sitzt schaltungsmäßig hinter der Software. Meine Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf den Masterregler in der Software. Wenn du ein von der Software verzerrtes Signal mit dem Pegelsteller der Hardware herunterregelst, bekommst du nur ein leiseres aber immer noch genauso verzerrtes Signal.