Endlich gibt es wieder eine neue Compilation von This Ain’t Bristol. Und sie ist noch fetter geworden, als Nummer 1, 2, und 3.

Nach wie vor geht es um UK- und Garage-House mit ordentlich Dreck unter den Fingernägeln und natürlich bösen Bässen, wie man sie sonst eher von Bassmusik kennt. Und genau das ist der Grund, warum ich Garage-House im Allgemeinen und This Ain’t Bristol so mag. Die Musik steht mit einem Bein fest im klassischen House, kann aber ihre Nähe zum UK-Hardcore-Continuum nicht leugnen. Diese Verwandschaft mit britischer Bassmusik bedeutet, dass so etwas wie die gepflegte und urdeutsche Deep-House-Langeweile keine Chance hat. Vielleicht wird This Ain’t Bristol deswegen von Groove, Debug und Co so beharrlich totgeschwiegen, was ich echt schade finde. Gottseidank scheint das keine negativen Auswirkungen zu haben. Die Partyreihe in Hannover läuft und die aktuelle Compilation ist schon auf Platz 1 der Beatport-Charts, wo der Sampler noch bis 6. Mai exklusiv verkauft wird.

Ich selbst bekam die Promos vor ein paar Tagen und war sofort restlos begeistert, was zu einem ganz besonderen Rekord führte: Genau zwei Stunden und 59 Minuten nachdem ich die Maximono Selections in meine Musikbibliothek importiert hatte, tat ich dasselbe nochmal mit einem Mixtape aus ebenjenen Tracks. Das ist mir noch nie passiert, war aber offensichtlich nötig. Der Sound schreit förmlich danach, ineinander verschraubt zu werden. Die Tracks sind abwechslungsreich und verschieden, aber es zieht sich soundmäßig ein roter Faden durch. Maximonos Selection ist extrem tight, ich gehe davon aus, dass alle Tracks gemeinsam gemastert wurden. Dieses Mixtape zu machen war mir ein inneres Fusion-Festival. Ich mag das Ergebnis jedenfalls sehr gerne und bin mir jetzt schon sicher, dass die Maximono Selections, egal ob ich Tracks daraus auflege oder mir meinen Mix anhöre, ihren fixen Platz im Soundtrack dieses Frühling und Sommers haben werden.

Was Maximono selbst zu den einzelnen von ihm selektierten Tracks sagt, könnt ihr bei NestHQ nachlesen.
Hier noch die Soundcloud-Playliste mit allen Tracks der Compilation:

Dieser Artikel ist zuerst bei den Blogrebellen erschienen