Sieben Alternativen zu Major Lazer – Global Bass Minimix

Sieben Alternativen zu Major Lazer – Global Bass Minimix

Die Blogrebellen schreiben bei drüben bei bento eine Serie über Alternativen zu aktueller Chartsmusik. Ich war letzte Woche mit Major Lazers poppigen Global-Bass-Sound dran. Ganz spontan habe ich die Tracks, die ich im Artikel gefeaturet habe, gleich zu einem zwölfminütigen Arschritt verwurstet. Ich wünsche viel Vergnügen damit.

Tracklist:

1 Symbiz – YEERUH! (Teka Remix)
2 Symbiz – YEERUH!
3 Buraka Som Sistema – Stoopid
4 Skip&Die – Love Jihad
5 Chase & Status – International
6 Konshens & J Capri – Pull Up To Mi Bumper (Grodio Remix)
7 Schlachthofbronx – Dickie Riddim
8 Marsimoto – Wellness
9 Marsimoto – Wellness (SoulForce Dancehall RMX)

icke @ The Block

icke @ The Block

MoonWalka, mein Veranstalterkollege bei DaPhonk hat mich eingeladen, bei seiner Reihe „The Block“ zu spielen, was ich natürlich mit Freuden zusagte.

Am Tag der Party war ich eine Stunde vor der Veranstaltung knapp davor, einfach abzusagen. Die Woche zuvor war höllisch anstrengend. Ich hatte fünf Tage mit Neuköllner Kiddies auf Big-Band-Workshop hinter mir und war körperlich völlig erschlagen. Die sieben Stunden, die wir täglich im Übungsraum verbrachten, hatten mir einen dröhnenden Schädel und taube Ohren beschert. In maximaler Besetzung bestand die Band aus zwei Schlagzeugen, 3 Gitarren, einem Bass, einem Keyboard zwei Bongos, drei Sängern, 5 Bläsern und einem DJ-Setup plus Maschine. Das macht ordentlich Krach, kann ich euch berichten. Zu dem Dröhnen im Schädel gesellten sich schlaglichtartige Bilder, die bei jedem Blinzeln vor meinem inneren Auge aufblitzten. Ich sah die Gesichter der Kinder und Jugendlichen, mit denen ich unterwegs war. Es war eine typische Klassenfahrt mit allem, was dazugehört, Nächtelange Randale auf den Fluren, Dramen, Tränen, Verliebte, Streit, Krisensitzungen mit den anderen Trainern. Genauso gab es natürlich intensive Gespräche, Jugendliche Trainer und Teilnehmer, die über sich hinauswuchsen, neue Freundschaften, die geknüpft wurden. Und natürlich Musik. Viel gemeinsam mit Anderen live gespielte Musik. Das alles rotierte in meiner eh schon matschigen Birne und schien Nachtleben und Party irgendwie absurd erscheinen.

Ich bin dann natürlich doch in die Panke gefahren und habe gespielt. Gottseidank, denn es war eine schöne Party und ich habe es sehr genossen, den Floor das ganze Set hindurch am Köcheln zu halten, ohne zu sehr die Peitsche auszupacken.

Ich bin zwiespältig, was den Mitschnitt betrifft. Die Selektion ist zum überwiegenden Teil sehr angenehm geworden. Ich wünschte, ich hätte den Fokus stärker auf den etwas minimaleren, reduzierten Kram gesetzt, der sehr gut ankam, aber ich habe einfach nicht mehr davon. Mal sehen, ob ich das ändern kann.
Das Mixing ist stellenweise geradezu grob und fahrig, das tut mir leid. Ich schiebe meine fehlende Konzentration mal auf die Woche mit der Big Band.
Mich ärgert das besonders, weil DJ Cutrock vor mir gewohnt routiniert und versiert an den Decks sein Set wie mit dem Skalpell schnitzte, während eher so mit einer Axt bewaffnet zu sein schien.

Letztendlich sind das Feinheiten, die im Nachhinein egal sind. Es zählt die Auswahl, für die ich ungewöhnlich warmes Feedback bekam. Unter Anderem ausgerechnet von Cutrock, der das Auf- und Ab mochte, wie er sagte. Ich mochte das Auf und Ab auch und sage der Crowd vor Ort Danke dafür, dass sie das ähnlich sah. Hat Spaß gemacht!

icke @ Kunterbunt im Untergrund

icke @ Kunterbunt im Untergrund

Eine der vielen Dinge, die ich am Warmup so mag, ist die musikalische Freiheit. Ich habe mich bei Kunterbunt im Untergrund in der Kultstätte Keller einfach treiben lassen. Dank Julian, mit dem ich mich während des Sets unterhalten habe, ging der Sound in eine völlig andere Richtung, als ursprünglich geplant. Präziser: Der Sound ging in verschiedene völlig andere Richtungen, als geplant. Frank Zander und Motörhead in einem Set unterzubringen, kann einfach nur spontan geschehen. Viel Spaß damit. Mir hat es jedenfalls Vergnügen bereitet, den Mix zusammenzuweben.

Tracklist:

01 Souleance – Automatico
02 The Sumo Brothers -I Love Music (Umoja Edit)
03 Romare – Lover Man
04 Romare – Work Song
05 Brixtonboogie – Black Betty
06 Jamie Lidell – Why Ya Why
07 Motörhead – Ace of Spades (Slow)
08 Nina Simone – Nobody’s Fault But Mine (RocknRolla Soundsystem Edit)
09 Eric Clapton – I Shot the Sheriff (Dj Disse re-work edit)
10 Lou Johnson – The Beat (Ali B Edit)
11 Blood Sweat & Tears – Spinning Wheel (A Pied Piper Rmix)
12 10cc – Good Morning Judge (Mock & Toof Edit)
13 The Monks – I Can Dub Anything You Like (vecut) 105
14 Frank Zander- captain starlight (rayko edit)
15 Nina Hagen – African Reggae (johnwaynes Black Culture Special Edit)
16 Herp Albert Rise – (SOPHIE LLOYD HIGH FIVES EDIT)
17 PARETO, Luiz – The Vibe (Irregular Disco Workers Nufunk Explosion)
18 Karim – Liebe Funk
19 Tina Turner – I can’t stand the rain (Rayko edit)
20 Prince – Sign O‘ The Times (Nixti Re-Edit)
21 Mopse – Banzai